Leistungen
Unter einer Gynäkomastie versteht man eine auffällige Vergrößerung der männlichen Brust, die als ästhetisch störend und belastend empfunden werden kann.
Dr. med. Mathias Reutemann
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Häufig entsteht sie durch hormonelle Einflüsse, Gewichtszunahme oder genetische Faktoren. Diese Veränderung führt oft zu einem weiblich wirkenden Brustbild und kann das Selbstbewusstsein deutlich beeinträchtigen.
Je nach Ausprägung kann die Gynäkomastie entweder durch Kryolipolyse (Kältebehandlung) oder durch einen operativen Eingriff wirksam korrigiert werden, um die männliche Brustkontur wiederherzustellen und ein natürlich-maskulines Erscheinungsbild zu erreichen.
Vor dem Eingriff wird genau unterschieden, ob die Brustvergrößerung durch vermehrtes Fettgewebe (Pseudogynäkomastie) oder durch vergrößertes Drüsengewebe (echte Gynäkomastie) verursacht wird. Häufig liegen beide Komponenten vor – in diesen Fällen wird eine kombinierte Behandlung angewendet.
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert etwa 60 bis 90 Minuten. Am häufigsten wird eine Kombination aus Fettabsaugung und Entfernung des Drüsengewebes durchgeführt. Dabei erfolgt der Schnitt ringförmig um den unteren Rand des Warzenhofs, sodass die spätere Narbe kaum sichtbar ist.
Das Ergebnis ist eine natürlich maskuline Brustform mit harmonischem Übergang zum Brustkorb.
Eine sorgfältige Nachsorge ist entscheidend, um Schwellungen zu reduzieren, Komplikationen zu vermeiden und das ästhetische Ergebnis langfristig zu sichern:
Direkt nach der Operation wird eine spezielle Kompressionsweste angelegt, die für etwa 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden sollte. Sie sorgt dafür, dass die Gewebeschichten eng aneinanderliegen und sich gleichmäßig anpassen. Dadurch wird auch das Risiko von Seromen (Flüssigkeitsansammlungen in der Wundhöhle) deutlich verringert.
Bewegungen oder Belastungen, die ein starkes Verschieben der Gewebeschichten gegeneinander verursachen, sind unbedingt zu vermeiden. Solche Scherkräfte stellen einen Reiz dar, der die Bildung von Seromen begünstigen kann.
In den ersten Tagen regelmäßig kühlen (z. B. mit Kühlpads über der Kleidung, niemals direkt auf der Haut), um Schwellungen und Blutergüsse zu reduzieren.
Auf Sport und körperliche Belastung, insbesondere im Brust- und Armbereich, sollte 4–6 Wochen lang verzichtet werden.
In den ersten Tagen nach der Operation möglichst in Rückenlage schlafen, um Druck auf die Brust zu vermeiden.
Duschen ist nach Entfernung der Pflaster ab dem 3.–5. Tag erlaubt, Vollbäder sollten in den ersten Wochen vermieden werden.
Nach abgeschlossener Wundheilung (nach ca. 2 Wochen) kann die Narbe mit milden Pflegecremes oder Silikonpräparaten behandelt werden.
Narben mindestens 12 Monate konsequent vor UV-Strahlung schützen.
Regelmäßige Nachsorgetermine sichern den Heilungsverlauf und ermöglichen eine frühzeitige Behandlung, falls Flüssigkeitsansammlungen auftreten.
Leichte Schwellungen und Spannungsgefühle sind in den ersten Wochen normal. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach etwa 3–6 Monaten.
Leistungen – Gynäkomastie
Angeborene Fehlbildungen oder Deformitäten des Brustkorbs – wie die Trichterbrust oder das Poland-Syndrom – können sowohl ästhetisch als auch funktionell belastend sein. Durch moderne Verfahren lassen sich diese Veränderungen heute gezielt und schonend korrigieren.
Mit individuell angefertigten Implantaten kann die natürliche Form des Brustkorbs wiederhergestellt und die Körperkontur harmonisiert werden. Diese patientenspezifischen Implantate haben ältere Operationsverfahren, wie die Operation nach Nuss oder Ravitch, weitgehend abgelöst, da sie ohne aufwendige Knochenkorrekturen auskommen und deutlich gewebeschonender sind.
Dr. Mathias Reutemann gehört zu den wenigen Chirurgen in Deutschland, die von Anatomik Modeling zertifiziert sind und diese innovativen Implantate anwenden darf.
Vor der Behandlung erfolgt eine ausführliche Analyse des Brustkorbs, um die genaue Ausprägung der Deformität – etwa bei Trichterbrust oder Poland-Syndrom – festzustellen. Dabei wird beurteilt, welche anatomischen Strukturen betroffen sind und welche Korrekturmethode die besten Ergebnisse verspricht.
Für die Planung ist ein hochauflösendes Thorax-CT erforderlich. Es dient der exakten Vermessung und der individuellen 3D-Planung des Implantats. Dieses CT muss leider als Selbstzahlerleistung vom Patienten selbst getragen werden. Ergänzend werden Fotos aus verschiedenen Ansichten angefertigt, um Weichteilverhältnisse und Muskelstrukturen zu bewerten.
Die erhobenen Daten werden an Anatomik Modeling übermittelt. Dort wird mithilfe moderner 3D-Technologie ein maßgefertigtes Silikonimplantat konstruiert, das millimetergenau der individuellen Brustkorbstruktur angepasst ist. Nach ärztlicher Freigabe erfolgt die Fertigung aus hochwertigem, biokompatiblem Silikon-Elastomer.
Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert in der Regel etwa eine Stunde.
Das Implantat passt sich der Brustkorbkontur exakt an und gleicht die vorhandene Vertiefung oder den Gewebedefekt harmonisch aus. Die Wunde wird in mehreren Schichten mit selbstauflösendem Nahtmaterial verschlossen.
Nach dem Eingriff erfolgt ein stationärer Aufenthalt von etwa einem Tag. Leichte Schmerzen oder Spannungsgefühle sind in den ersten Tagen normal und lassen sich mit milden Schmerzmitteln gut kontrollieren.
Körperliche Schonung ist wichtig – insbesondere in den ersten Wochen. Sport und intensive Belastungen sollten für etwa 8–12 Wochen vermieden werden, um eine optimale Einheilung des Implantats zu gewährleisten.
Mit dieser modernen, individuell geplanten Methode können angeborene Brustkorbdeformitäten präzise und gewebeschonend korrigiert werden – ohne die früher üblichen, belastenden Verfahren nach Nuss oder Ravitch. Das Ergebnis ist eine natürliche, symmetrische Brustkorbkontur und ein deutlich verbessertes Körpergefühl.
Eine konsequente Nachsorge ist entscheidend, um die Heilung zu unterstützen und das Implantat optimal einheilen zu lassen.
In den ersten Wochen nach der Operation ist körperliche Ruhe wichtig. Bewegungen, die Druck oder Zug auf den Brustkorb ausüben, sollten vermieden werden.
Achten Sie auf eine aufrechte, aber entspannte Haltung. Tiefes Vorbeugen oder starkes Drehen des Oberkörpers kann zu Zugbelastungen im Operationsbereich führen.
In den ersten Tagen kann vorsichtiges Kühlen helfen, Schwellungen und Spannungsgefühle zu reduzieren.
Schlafen Sie möglichst in Rückenlage, mit leicht erhöhtem Oberkörper. So wird Druck auf die Brust und das Implantat vermieden.
Direkt nach der Operation wird ein spezieller Verband oder eine Kompressionsbandage angelegt. Diese stabilisiert das Implantat und hilft, die Gewebeschichten aneinanderzulegen. Sie sollte für mehrere Wochen konsequent getragen werden.
Bewegungen, bei denen sich die Gewebeschichten gegeneinander verschieben, sind zu vermeiden, da sie die Bildung von Seromen (Flüssigkeitsansammlungen) begünstigen können.
Sport, schweres Heben und kräftige Armbewegungen sollten für mindestens 8–12 Wochen pausieren. Danach kann die Belastung schrittweise gesteigert werden.
Nach vollständiger Wundheilung (nach etwa 2 Wochen) kann die Narbe mit Silikonpräparaten oder milden Cremes gepflegt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist für mindestens 12 Monate zu vermeiden.
Regelmäßige Nachsorgetermine stellen sicher, dass das Implantat korrekt positioniert bleibt und die Heilung komplikationslos verläuft.
Leichte Spannungsgefühle oder Taubheitszonen im Operationsgebiet sind anfangs normal und bilden sich in den folgenden Wochen zurück. Das endgültige Ergebnis ist meist nach 3–6 Monaten vollständig sichtbar.
Leistungen – Gynäkomastie
Die tubuläre Brust – umgangssprachlich auch Rüsselbrust genannt – ist eine angeborene Fehlbildung der weiblichen Brust, die in verschiedenen Ausprägungen auftreten kann. Gemeinsam ist allen Formen, dass die unteren Quadranten der Brust nur unzureichend ausgebildet sind und der Warzenhof meist vergrößert und vorgewölbt erscheint. In ausgeprägten Fällen wölbt sich der Brustwarzenhof trichterförmig nach vorn, was dem Erscheinungsbild seinen charakteristischen „Rüssel“-ähnlichen Eindruck verleiht.
Diese Veränderung kann für betroffene Frauen eine erhebliche psychische Belastung darstellen. Dank moderner Operationstechniken lässt sich die Brustform heute jedoch sehr effektiv korrigieren – mit dem Ziel einer harmonischen, natürlich wirkenden Brust und eines neuen, sicheren Körpergefühls.
Vor der Operation wird die genaue Ausprägung der tubulären Brust bestimmt, da sich das Vorgehen je nach Typ unterscheidet. Ziel ist es, die fehlenden Brustanteile im unteren Bereich aufzubauen, den stark ausgeprägten Warzenhof zu verkleinern und die Drüsenstruktur zu harmonisieren.
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert in der Regel etwa 1,5 bis 2 Stunden.
Der Zugang erfolgt meist über den Warzenhof, sodass die spätere Narbe unauffällig bleibt. Zunächst wird die Drüse umgeformt und entfaltet, um die fehlenden unteren Quadranten wiederherzustellen. Anschließend kann – je nach Befund – ein Implantat eingesetzt werden, das meist auf dem Brustmuskel (subglandulär) platziert wird, um Volumen und Form optimal zu unterstützen.
In derselben Sitzung kann der Warzenhof verkleinert und neu positioniert werden, um ein natürliches Gesamtbild zu erzielen.
Nach dem Eingriff erfolgt ein stationärer Aufenthalt von etwa einem Tag. Leichte Schmerzen oder Spannungsgefühle sind in den ersten Tagen normal und lassen sich mit milden Schmerzmitteln gut kontrollieren.
Körperliche Schonung ist wichtig – insbesondere in den ersten Wochen. Sport und intensive Belastungen sollten für etwa 8–12 Wochen vermieden werden, um eine optimale Einheilung des Implantats zu gewährleisten.
Durch die Kombination aus Drüsenmobilisierung, Formkorrektur und Implantateinsatz entsteht eine symmetrische, runde und harmonische Brustform. Das Ergebnis wirkt natürlich und stellt die weibliche Brustkontur dauerhaft wieder her.
Eine sorgfältige Nachsorge ist entscheidend, um die Heilung zu unterstützen und das ästhetische Ergebnis langfristig zu sichern:
Direkt nach der Operation wird ein spezieller Stütz-BH angelegt. Dieser sollte für etwa 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden, um die Brust zu stabilisieren, die neue Form zu halten und Schwellungen zu reduzieren.
In den ersten Wochen sind Sport, schweres Heben und ruckartige Armbewegungen zu vermeiden. Leichte Alltagsaktivitäten sind nach einigen Tagen wieder möglich.
In den ersten Tagen wird das Schlafen in Rückenlage empfohlen. Danach darf wieder die bevorzugte Schlafposition eingenommen werden – der BH sorgt für ausreichende Stabilität.
Leichte Kühlung kann in den ersten Tagen helfen, Schwellungen und Spannungsgefühle zu lindern.
Die Naht verläuft meist im Bereich des Warzenhofs und heilt in der Regel sehr unauffällig ab. Eine spezielle Narbenpflege ist meist nicht erforderlich.
Regelmäßige Nachsorgetermine stellen sicher, dass die Brust symmetrisch heilt und das Implantat korrekt sitzt.
Leichte Schwellungen und Spannungsgefühle sind in den ersten Wochen normal. Das endgültige Ergebnis ist nach 3–6 Monaten sichtbar, wenn sich die Drüse vollständig entfaltet und das Gewebe stabilisiert hat.
Leistungen – Gynäkomastie
Auch wenn moderne Brustimplantate kein festes „Verfallsdatum“ haben, kann es im Laufe der Jahre Gründe geben, sie zu wechseln. In der Praxis Lamare werden vorhandene Implantate regelmäßig per Ultraschall kontrolliert und beurteilt – für unsere eigenen Patientinnen ist dieser Service selbstverständlich kostenlos.
Mit der Zeit kann es zur Bildung einer Kapselfibrose oder zu Materialveränderungen des Implantats kommen. Seltener treten auch Rupturen auf. Diese Veränderungen lassen sich in der Regel zuverlässig mittels Sonografie erkennen. Wenn sich daraus eine medizinische oder ästhetische Notwendigkeit ergibt, kann ein Implantatwechselsinnvoll und sicher durchgeführt werden.
Vor einem Implantatwechsel erfolgt immer eine ausführliche Untersuchung und Besprechung. Dabei werden die bestehenden Implantate per Ultraschall kontrolliert und der aktuelle Befund sorgfältig beurteilt. Gemeinsam mit Ihnen legt Dr. Mathias Reutemann fest, ob ein einfacher Wechsel, eine Anpassung der Implantatlage oder eine zusätzliche Straffung sinnvoll ist.
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert in der Regel ein bis zwei Stunden.
Der Zugang erfolgt in den meisten Fällen über die Brustumschlagsfalte, sodass vorhandene Narben genutzt und neue, sichtbare Narben vermieden werden.
Je nach Befund umfasst der Eingriff mehrere Schritte:
Ein natürliches, symmetrisches und stabiles Ergebnis – mit einer weichen, harmonischen Brustform und langfristiger Sicherheit.
Leistungen – Gynäkomastie
Im Laufe des Lebens können sich Körper, Wünsche und Prioritäten verändern. Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften oder hormonelle Umstellungen in den Wechseljahren führen oft dazu, dass sich die Brustform verändert – und manchmal entsteht der Wunsch, die bestehenden Implantate entfernen zu lassen.
Eine reine Entfernung der Implantate ist jedoch in den meisten Fällen nicht ausreichend, da das gedehnte Brustgewebe danach häufig erschlafft und die Brust an Form verliert. Deshalb wird der Eingriff in der Regel mit einer Bruststraffung (Mastopexie) kombiniert. So kann nach der Entfernung ein harmonisches, natürliches und ästhetisch stimmiges Ergebnis erzielt werden.
Vor der Operation wird ausführlich besprochen, aus welchen Gründen die Implantate entfernt werden sollen und welches ästhetische Ziel danach erreicht werden kann. Dabei werden die Implantatlage (über oder unter dem Muskel), die Hautelastizität und das vorhandene Brustgewebe genau beurteilt. In vielen Fällen wird zusätzlich eine Bruststraffung empfohlen, um nach der Entfernung eine natürliche und wohlgeformte Brust zu erhalten.
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert je nach Ausgangsbefund bis zu drei Stunden.
Im Anschluss wird die Brust mit einer Straffung neu geformt, um überschüssige Haut zu entfernen und die Brustform an die neue Größe anzupassen. Dabei entstehen Narben um den Warzenhof, senkrecht nach unten (Stiel) und entlang der Brustumschlagsfalte. Diese verblassen im Laufe der Zeit deutlich und sind bei sorgfältiger Pflege meist unauffällig.
Das Ziel ist eine natürliche, harmonische Brustform, die auch ohne Implantat ästhetisch und ausgewogen wirkt. Dabei steht im Vordergrund soviel Volumen zu erhalten, bei einem stabilen, gesunden und langfristig schönes Ergebnis.
Leistungen – Gynäkomastie
Veränderungen im Bereich der Brustwarzen können angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens – etwa nach Schwangerschaften, Stillzeit oder hormonellen Umstellungen – entwickeln. Eingezogene oder vergrößerte Brustwarzen werden von vielen Frauen als störend empfunden und können das ästhetische Erscheinungsbild ebenso wie das persönliche Körpergefühl beeinträchtigen.
Durch eine formende, gezielte Operation lässt sich die Brustwarze harmonisieren und das natürliche Erscheinungsbild wiederherstellen. So kann nicht nur die Form verbessert, sondern auch das individuelle Wohlbefinden deutlich gesteigert werden.
Vor dem Eingriff wird genau beurteilt, ob es sich um angeborene Schlupfwarzen oder um eine im Laufe des Lebens entstandene Veränderung handelt. Auch die Größe, Form und das gewünschte ästhetische Ergebnis werden individuell besprochen. Ziel ist es, eine natürlich geformte Brustwarze zu erreichen, die harmonisch zur Brust passt und ihre Sensibilität behält.
Die Operation erfolgt in der Regel in Lokalanästhesie und dauert etwa 30 bis 45 Minuten.
Bei eingezogenen Brustwarzen (Schlupfwarzen) werden über einen kleinen Zugang an der Basis der Brustwarze die verkürzten Milchgänge gelöst, die die Einziehung verursachen. Anschließend wird die Brustwarze nach außen geformt und mit feinen, kaum sichtbaren Nähten stabilisiert.
Bei einer Vergrößerung der Brustwarze im Durchmesser kann diese gezielt verkleinert werden. Um die neue Form dauerhaft zu halten, wird ein nicht auflösender, weicher Faden aus GoreTex eingelegt. Dieser sorgt für eine stabile Kontur und verhindert ein erneutes Ausweiten des Warzenhofs.
In leichten Fällen erfolgt der Eingriff ambulant, bei kombinierter Korrektur oder auf Wunsch auch in Vollnarkose.
Das Ziel ist eine harmonisch geformte, natürlich proportionierte Brustwarze, die sich ästhetisch in das Gesamtbild der Brust einfügt und gleichzeitig ihre Sensibilität und Funktion behält.
Eine sorgfältige Nachsorge ist wichtig, um Schwellungen zu vermeiden und die neue Form der Brustwarze zu stabilisieren.
Direkt nach der Operation wird ein kleiner Schutzverband angelegt, der die Brustwarze formstabil hält und sie vor Druck schützt. Dieser Verband bleibt für etwa 5–7 Tage bestehen.
Der Bereich sollte sauber und trocken gehalten werden. Duschen ist nach 2–3 Tagen möglich, solange der Verband nicht durchnässt wird.
In den ersten 1–2 Wochen sollten Druck, Reibung oder direkte Belastung der Brust vermieden werden – insbesondere durch enge Kleidung oder BH-Bügel.
Leichte Kühlung kann in den ersten Tagen helfen, Schwellungen und Spannungsgefühle zu reduzieren.
Wird ein nicht auflösender GoreTex-Faden zur Formstabilisierung eingesetzt, bleibt dieser dauerhaft im Gewebe und muss nicht entfernt werden. Alle übrigen Fäden lösen sich von selbst oder werden nach etwa einer Woche entfernt.
Vorübergehende Empfindungsänderungen sind möglich, normalisieren sich aber meist innerhalb weniger Wochen.
Nach abgeschlossener Wundheilung kann die Narbe mit einer milden Pflegecreme oder Silikonpräparaten behandelt werden.
Eine ärztliche Nachkontrolle erfolgt in der Regel nach 7–10 Tagen.
Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach etwa 4–6 Wochen, wenn Schwellungen vollständig abgeklungen und die Brustwarzen in ihrer neuen Form stabilisiert sind.
Leistungen – Gynäkomastie
Nach starkem Gewichtsverlust, aber auch im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses, kann es zu einem deutlichen Erschlaffen der Haut und des Unterhautgewebes an den Oberarmen kommen. Die Folge sind herabhängende Weichteile („Winkearme“), die viele Betroffene ästhetisch als störend empfinden – besonders bei kurzer Kleidung oder im Sommer.
Durch eine chirurgische Straffung der Oberarme kann überschüssige Haut und Gewebe entfernt und die Silhouette deutlich verbessert werden. Das Ergebnis ist ein straffer, definierter Oberarm, der wieder harmonisch zum Körperbild passt.
Vor der Operation wird die Menge des überschüssigen Gewebes genau beurteilt. Entscheidend für das Vorgehen sind Hautelastizität, Gewebequalität und der Grad der Erschlaffung. Ziel ist ein möglichst harmonischer Übergang zwischen Oberarm und Brustwand bei gleichzeitig unauffälliger Narbenführung.
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert in der Regel 1,5 bis 2 Stunden.
Über einen feinen Schnitt an der Innenseite des Oberarms wird überschüssige Haut und das darunterliegende Fettgewebe entfernt. Bei ausgeprägten Befunden wird der Schnitt über die Achselhöhle hinaus bis knapp auf den seitlichen Brustkorb erweitert, um ein gleichmäßiges Straffungsergebnis zu erzielen.
Die Hautränder werden spannungsarm mit feinen, meist selbstauflösenden Nähten verschlossen. Direkt nach der Operation wird ein leichter Kompressionsverband oder -ärmel angelegt, um Schwellungen zu reduzieren und die Heilung zu unterstützen.
Die Narbe ist anfangs deutlich sichtbar, verläuft jedoch an der Innenseite des Arms und wird im Laufe der Zeit blasser und unauffälliger. Eine sorgfältige Narbenpflege sowie konsequenter Sonnenschutz in den ersten Monaten unterstützen eine gute Heilung.
Das Ziel ist eine konturierte, straffe Armform, die natürlich wirkt und zu einem ausgewogenen Körperbild führt.
Eine konsequente Nachsorge ist wichtig, um die Heilung zu unterstützen und das ästhetische Ergebnis langfristig zu sichern.
Direkt nach der Operation wird ein Kompressionsärmel angepasst, der für etwa 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden sollte. Er reduziert Schwellungen, unterstützt die Hautanpassung und minimiert das Risiko von Flüssigkeitsansammlungen (Seromen).
Bewegungen, die starkes Ziehen oder Verdrehen der Arme verursachen, sollten vermieden werden. Solche Scherkräfte können die Heilung beeinträchtigen und Serome begünstigen.
In den ersten 2 Wochen sind Ruhe und das Vermeiden von Belastungen entscheidend. Sport und Krafttraining, besonders der Oberarme und Schultern, sind für mindestens 6 Wochen auszusetzen.
Die Arme sollten in den ersten Tagen leicht erhöht gelagert werden, um Schwellungen zu reduzieren.
Diese sind in den ersten Wochen normal und bilden sich schrittweise zurück.
Nach abgeschlossener Wundheilung (ca. 2 Wochen) kann mit Narbenpflege begonnen werden – etwa mit Silikonpräparaten oder Narbencremes. Die Narbe sollte mindestens 12 Monate konsequent vor Sonne geschützt werden.
Kurzes, lauwarmes Duschen ist nach einigen Tagen möglich, Vollbäder sollten für 3–4 Wochen vermieden werden.
Regelmäßige Nachsorgetermine sichern den Heilungsverlauf und ermöglichen eine frühzeitige Behandlung bei Spannungsgefühl, Schwellung oder Rötung.
Das endgültige Ergebnis ist nach 3–6 Monaten sichtbar, wenn sich die Haut vollständig angepasst und die Narbe abgeflacht hat.
Leistungen – Gynäkomastie
Nach starkem Gewichtsverlust oder im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses kann die Haut an den Oberschenkeln an Elastizität verlieren. Überschüssige Haut und erschlafftes Gewebe führen zu Reibung, Einschränkungen bei Bewegung oder Sport und werden häufig als ästhetisch störend empfunden – besonders im Sommer oder beim Tragen enger Kleidung.
Durch eine operative Straffung kann überschüssige Haut entfernt und die Kontur der Beine deutlich verbessert werden. Ziel ist eine glatte, straffe Oberschenkelinnenseite und ein natürliches, ausgewogenes Gesamtbild.
Vor der Operation werden Hautüberschuss, Gewebequalität und Elastizität genau analysiert. In den meisten Fällen betrifft die Straffung die Oberschenkelinnenseite, da hier die stärkste Erschlaffung auftritt. Häufig wird die Operation mit einer vorgelagerten Liposuction kombiniert, um überschüssige Fettpolster zu entfernen und ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen.
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert in der Regel 2 bis 3 Stunden. Über einen Schnitt an der Innenseite des Oberschenkels – beginnend in der Leiste und je nach Befund bis zum Knie verlaufend – werden überschüssige Haut- und Gewebeanteile entfernt. Anschließend wird das Gewebe neu geformt und die Haut spannungsarm verschlossen.
Das Ziel ist eine harmonische, straffe Silhouette mit glatter Hautoberfläche, einer definierten Oberschenkelkontur und verbessertem Bewegungsgefühl.
Eine sorgfältige Nachsorge unterstützt die Heilung und sorgt für ein dauerhaft gleichmäßiges Ergebnis.
Direkt nach der Operation wird eine spezielle Kompressionshose angepasst, die für etwa 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden sollte. Sie stabilisiert das Gewebe, verringert Schwellungen und minimiert das Risiko von Seromen.
Bewegungen, die starkes Reiben oder Zug auf die Oberschenkelinnenseiten verursachen, sollten vermieden werden. Diese Scherkräfte können die Heilung verzögern und Flüssigkeitsansammlungen begünstigen.
In den ersten Wochen ist körperliche Ruhe wichtig. Auf Sport, starkes Gehen oder Dehnen der Beine sollte mindestens 6 Wochen lang verzichtet werden.
In den ersten Tagen empfiehlt sich eine leicht erhöhte Lagerung der Beine, um Schwellungen zu reduzieren.
Diese sind in den ersten Wochen normal und bilden sich schrittweise zurück.
Nach abgeschlossener Wundheilung (nach etwa 2 Wochen) kann mit Narbenpflege begonnen werden – zum Beispiel mit Silikonpräparaten oder speziellen Cremes. Sonneneinstrahlung sollte für mindestens 12 Monate vermieden werden.
Kurzes, lauwarmes Duschen ist nach einigen Tagen möglich. Vollbäder sollten in den ersten Wochen unterbleiben.
Regelmäßige Nachsorgetermine sichern den Heilungsverlauf und ermöglichen eine rechtzeitige Behandlung bei Spannungsgefühl oder Rötung.
Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach 3-6 Monaten, wenn die Schwellungen vollständig abgeklungen und die Narben blasser geworden sind.
Leistungen – Gynäkomastie
Wenn diese drei häufigen Veränderungen – Brust, Bauch und Fettverteilung – gezielt behandelt werden, spricht man von einem Mommy Makeover. Dazu gehören in der Regel eine Brustoperation (zum Beispiel Straffung, Vergrößerung oder Kombination), eine Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) und eine Fettabsaugung (Liposuction).
Ziel ist es, die ursprüngliche Körperform nach der Schwangerschaft wiederherzustellen, die Konturen zu harmonisieren und das persönliche Wohlbefinden zu stärken.
Vor jeder Behandlung steht eine ausführliche Beratung, in der die individuellen Veränderungen nach Schwangerschaft und Stillzeit genau analysiert werden. Dabei werden die Bereiche Brust, Bauch und Fettverteilung getrennt beurteilt, um die für jede Patientin passende Kombination von Eingriffen festzulegen.
Da sich aus der Kombination mehrerer Eingriffe längere Operationszeiten ergeben, ist es in vielen Fällen sinnvoll, die Behandlungen auf zwei bis drei Operationen aufzuteilen, abhängig vom Umfang und der individuellen körperlichen Ausgangssituation. Zwischen den einzelnen Eingriffen sollte eine Pause von etwa drei bis sechs Monaten eingehalten werden, um dem Körper ausreichend Zeit zur Regeneration zu geben.
Diese schrittweise Vorgehensweise erhöht die Sicherheit, verbessert die Heilung und führt zu langfristig stabilen und ästhetisch harmonischen Ergebnissen.
Das Ziel bleibt dabei, die natürliche Körperform wiederherzustellen, Konturen zu verfeinern und das persönliche Wohlbefinden nachhaltig zu stärken.
Die Nachsorge richtet sich nach den jeweils durchgeführten Eingriffen und ist entscheidend für eine gute Heilung und ein dauerhaft harmonisches Ergebnis.
Nach einer Bauchdeckenstraffung oder Fettabsaugung wird Kompressionskleidung angepasst, die für etwa 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden sollte. Sie stabilisiert das Gewebe, reduziert Schwellungen und beugt Flüssigkeitsansammlungen vor.
In den ersten Wochen ist Ruhe wichtig. Sport, schweres Heben und abrupte Bewegungen sollten für mindestens 6 Wochen vermieden werden.
Nach einer Brustoperation oder Bauchstraffung empfiehlt sich das Schlafen in Rückenlage mit leicht erhöhtem Oberkörper, um Druck und Schwellungen zu verringern.
Diese treten nach kombinierten Eingriffen häufiger auf und bilden sich innerhalb von 4 bis 6 Wochen zurück.
Nach abgeschlossener Wundheilung (nach ca. 2 Wochen) kann die Narbe mit milden Pflegecremes oder Silikonpräparaten behandelt werden.
Eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützen den Heilungsprozess.
Regelmäßige Nachsorgetermine sichern den Heilungsverlauf und ermöglichen eine frühzeitige Behandlung, falls Flüssigkeitsansammlungen auftreten.
Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach 3-6 Monaten, wenn Schwellungen vollständig abgeklungen und Narben stabil verheilt sind. Die vollständige Erholung kann – abhängig vom Umfang der Operationen – bis zu einem Jahr dauern.
Nutzen Sie gerne das Formular für Ihre Fragen, Anregungen oder Terminwünsche – wir melden uns zeitnah und persönlich bei Ihnen zurück.