Leistungen
Ihr neues Körpergefühl ist unser Versprechen. Dabei legen wir größten Wert auf ein natürliches, frisches und harmonisches Gesamtbild – der Maßstab, an dem wir jedes ästhetische und qualitativ hochwertige Behandlungsergebnis messen.
Dr. med. Mathias Reutemann
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Leistungen – Brust
Die weibliche Brust ist Ausdruck von Weiblichkeit und Einzigartigkeit. Ein straffer, wohlgeformter Busen schenkt vielen Frauen ein neues Gefühl von Selbstbewusstsein, Sinnlichkeit und innerer Stärke. Unser Ziel ist es, ein Ergebnis zu erreichen, das nicht nur ästhetisch überzeugt, sondern sich vollkommen natürlich anfühlt und harmonisch zu Ihrer Figur passt – für ein neues Strahlen von innen und außen.
Klinikaufenthalt
OP-Dauer
Narkoseart
Empfohlene Arbeitsunfähigkeitsdauer
Gesellschaftsfähig ab
Besonderheiten
Die Operation zur Brustvergrößerung erfolgt in Vollnarkose und dauert in der Regel ein bis zwei Stunden. Das gewünschte Volumen wird durch ein Implantat erreicht, das je nach individueller Situation entweder vor oder hinter dem Brustmuskel eingesetzt wird. Die Hautschnitte werden dabei so klein und unauffällig wie möglich gesetzt – meist in der Brustumschlagsfalte oder am Rand der Brustwarzen.
Im persönlichen Beratungsgespräch erstellen wir drei Fotos Ihres Oberkörpers. Mit dem modernen Crisalix-System wird daraus eine realistische 3D-Simulation berechnet, in der unterschiedliche Implantatgrößen und -formen virtuell dargestellt werden können. So erhalten Sie bereits vor der Operation einen Eindruck davon, wie Ihre Brust nach einer Vergrößerung aussehen könnte.
Die Simulation stellt keine exakte Vorhersage des endgültigen Ergebnisses dar, hat sich aber in den letzten Jahren als wertvolle Entscheidungshilfe für viele Patientinnen bewährt. Nach dem Beratungsgespräch erhalten Sie einen persönlichen Zugang, mit dem Sie Ihre Simulation auch zuhause oder unterwegs betrachten und – wenn Sie möchten – mit Freunden oder Angehörigen teilen können.
Erkunden Sie Ihren potenziellen neuen Look in 3D vor der Schönheitsoperation
Nach einer Brustvergrößerung unterstützt die richtige Nachsorge den Heilungsprozess und das ästhetische Ergebnis:
Direkt nach der Operation erhalten Sie einen speziellen Stütz-BH. Dieser sollte etwa 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden, um die Brust zu stabilisieren und die gewünschte Form zu sichern.
In den ersten Tagen nach der Operation empfiehlt es sich, in Rückenlage zu schlafen. Danach finden die meisten Patientinnen automatisch in ihre gewohnte Schlafposition zurück. Der Stütz-BH sorgt dabei dafür, dass die Brust auch im Schlaf stabil bleibt.
In den ersten Wochen sollten Sie Sport, schweres Heben und ruckartige Bewegungen vermeiden. Leichte Alltagsaktivitäten sind nach einigen Tagen wieder möglich.
Regelmäßige Nachsorgetermine stellen sicher, dass die Heilung optimal verläuft und das Ergebnis stabil bleibt.
Leistungen – Brust
Große, schwere Brüste können zu einer echten Belastung werden. Auch Sport, stützende BHs und Ernährung können oft nur minimale Veränderungen erreichen. Ergeben sich aus der Brustgröße sowohl physische als auch psychische Beschwerden, kann Ihnen Dr. Mathias Reutemann mit einer Brustverkleinerung zu einer ganz neuen Wahrnehmung Ihres Körpers verhelfen
Klinikaufenthalt
OP-Dauer
Narkoseart
Empfohlene Arbeitsunfähigkeitsdauer
Gesellschaftsfähig ab
Besonderheiten
Viele Frauen mit sehr großen Brüsten leiden nicht nur unter der psychischen Belastung, sondern auch unter körperlichen Beschwerden. Häufige Folgen sind Rücken- und Nackenschmerzen, eine ungesunde Haltung oder Hautreizungen.
Dr. Reutemann begleitet seit vielen Jahren Patientinnen in der ästhetischen und onkologischen Brustchirurgie. Als von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierter Senior-Brustoperateur bringt er ein hohes Maß an Erfahrung und Sicherheit mit.
Vor der Operation bespricht Dr. Reutemann mit Ihnen Ihre Wünsche und die medizinischen Möglichkeiten. Gemeinsam wird entschieden, wie viel Gewebe entfernt werden soll und welche Form zu Ihrer Figur passt.
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert etwa zwei bis drei Stunden. Über feine Schnitte entfernt Dr. Reutemann überschüssiges Gewebe, formt die Brust neu und versetzt die Brustwarze in eine natürliche Position. Ziel ist ein harmonisches und zugleich entlastendes Ergebnis.
Nach dem Eingriff bleiben Sie in der Regel eine Nacht in der Klinik, damit Ihr Heilungsverlauf eng überwacht werden kann. Am nächsten Tag dürfen Sie nach Hause gehen und tragen von Beginn an einen speziellen Stütz-BH. Leichte Tätigkeiten sind nach etwa zwei Wochen wieder möglich, sportliche Belastungen nach sechs bis acht Wochen.
Nach einer Brustverkleinerung braucht das Gewebe etwas Zeit, um sich zu setzen. In den ersten Wochen steht die Brust meist noch etwas höher. Schritt für Schritt senkt sie sich dann in eine natürliche Form ab. Nach 6 bis 12 Monaten ist das endgültige Ergebnis erreicht.
Nach einer Brustverkleinerung entstehen feine Narben, die zunächst etwas sichtbarer sein können. Mit der Zeit verblassen sie jedoch deutlich. Durch sorgfältige Nahttechniken und eine gezielte Nachsorge werden sie meist unauffällig.
Nach einigen Monaten wirkt das Ergebnis schon sehr harmonisch, und nach 6 bis 12 Monaten sind Brustform und Narben weitgehend abgeschlossen. Viele Patientinnen berichten dann nicht nur von körperlicher Entlastung, sondern auch von einem neuen, positiven Körpergefühl.
Leistungen – Brust
Vor dem Eingriff wird genau beurteilt, ob es sich um angeborene Schlupfwarzen oder um eine im Laufe des Lebens entstandene Veränderung handelt. Auch die Größe, Form und das gewünschte ästhetische Ergebnis werden individuell besprochen. Ziel ist es, eine natürlich geformte Brustwarze zu erreichen, die harmonisch zur Brust passt und ihre Sensibilität behält.
Die Operation erfolgt in der Regel in Lokalanästhesie und dauert etwa 30 bis 45 Minuten.
Bei eingezogenen Brustwarzen (Schlupfwarzen) werden über einen kleinen Zugang an der Basis der Brustwarze die verkürzten Milchgänge gelöst, die die Einziehung verursachen. Anschließend wird die Brustwarze nach außen geformt und mit feinen, kaum sichtbaren Nähten stabilisiert.
Bei einer Vergrößerung der Brustwarze im Durchmesser kann diese gezielt verkleinert werden. Um die neue Form dauerhaft zu halten, wird ein nicht auflösender, weicher Faden aus GoreTex eingelegt. Dieser sorgt für eine stabile Kontur und verhindert ein erneutes Ausweiten des Warzenhofs.
In leichten Fällen erfolgt der Eingriff ambulant, bei kombinierter Korrektur oder auf Wunsch auch in Vollnarkose.
Das Ziel ist eine harmonisch geformte, natürlich proportionierte Brustwarze, die sich ästhetisch in das Gesamtbild der Brust einfügt und gleichzeitig ihre Sensibilität und Funktion behält.
Eine sorgfältige Nachsorge ist wichtig, um Schwellungen zu vermeiden und die neue Form der Brustwarze zu stabilisieren.
Direkt nach der Operation wird ein kleiner Schutzverband angelegt, der die Brustwarze formstabil hält und sie vor Druck schützt. Dieser Verband bleibt für etwa 5–7 Tage bestehen.
Der Bereich sollte sauber und trocken gehalten werden. Duschen ist nach 2–3 Tagen möglich, solange der Verband nicht durchnässt wird.
In den ersten 1–2 Wochen sollten Druck, Reibung oder direkte Belastung der Brust vermieden werden – insbesondere durch enge Kleidung oder BH-Bügel.
Leichte Kühlung kann in den ersten Tagen helfen, Schwellungen und Spannungsgefühle zu reduzieren.
Wird ein nicht auflösender GoreTex-Faden zur Formstabilisierung eingesetzt, bleibt dieser dauerhaft im Gewebe und muss nicht entfernt werden. Alle übrigen Fäden lösen sich von selbst oder werden nach etwa einer Woche entfernt.
Vorübergehende Empfindungsänderungen sind möglich, normalisieren sich aber meist innerhalb weniger Wochen.
Nach abgeschlossener Wundheilung kann die Narbe mit einer milden Pflegecreme oder Silikonpräparaten behandelt werden.
Eine ärztliche Nachkontrolle erfolgt in der Regel nach 7–10 Tagen.
Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach etwa 4–6 Wochen, wenn Schwellungen vollständig abgeklungen und die Brustwarzen in ihrer neuen Form stabilisiert sind.
Leistungen – Brust
Auch wenn moderne Brustimplantate kein festes „Verfallsdatum“ haben, kann es im Laufe der Jahre Gründe geben, sie zu wechseln. In der Praxis Lamare werden vorhandene Implantate regelmäßig per Ultraschall kontrolliert und beurteilt – für unsere eigenen Patientinnen ist dieser Service selbstverständlich kostenlos.
Mit der Zeit kann es zur Bildung einer Kapselfibrose oder zu Materialveränderungen des Implantats kommen. Seltener treten auch Rupturen auf. Diese Veränderungen lassen sich in der Regel zuverlässig mittels Sonografie erkennen. Wenn sich daraus eine medizinische oder ästhetische Notwendigkeit ergibt, kann ein Implantatwechsel sinnvoll und sicher durchgeführt werden.
Vor einem Implantatwechsel erfolgt immer eine ausführliche Untersuchung und Besprechung. Dabei werden die bestehenden Implantate per Ultraschall kontrolliert und der aktuelle Befund sorgfältig beurteilt. Gemeinsam mit Ihnen legt Dr. Mathias Reutemann fest, ob ein einfacher Wechsel, eine Anpassung der Implantatlage oder eine zusätzliche Straffung sinnvoll ist.
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert in der Regel ein bis zwei Stunden.
Der Zugang erfolgt in den meisten Fällen über die Brustumschlagsfalte, sodass vorhandene Narben genutzt und neue, sichtbare Narben vermieden werden.
Ein natürliches, symmetrisches und stabiles Ergebnis – mit einer weichen, harmonischen Brustform und langfristiger Sicherheit.
Leistungen – Brust
Im Laufe des Lebens können sich Körper, Wünsche und Prioritäten verändern. Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften oder hormonelle Umstellungen in den Wechseljahren führen oft dazu, dass sich die Brustform verändert – und manchmal entsteht der Wunsch, die bestehenden Implantate entfernen zu lassen.
Eine reine Entfernung der Implantate ist jedoch in den meisten Fällen nicht ausreichend, da das gedehnte Brustgewebe danach häufig erschlafft und die Brust an Form verliert. Deshalb wird der Eingriff in der Regel mit einer Bruststraffung (Mastopexie) kombiniert. So kann nach der Entfernung ein harmonisches, natürliches und ästhetisch stimmiges Ergebnis erzielt werden.
Vor der Operation wird ausführlich besprochen, aus welchen Gründen die Implantate entfernt werden sollen und welches ästhetische Ziel danach erreicht werden kann. Dabei werden die Implantatlage (über oder unter dem Muskel), die Hautelastizität und das vorhandene Brustgewebe genau beurteilt. In vielen Fällen wird zusätzlich eine Bruststraffung empfohlen, um nach der Entfernung eine natürliche und wohlgeformte Brust zu erhalten.
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert je nach Ausgangsbefund bis zu drei Stunden.
Im Anschluss wird die Brust mit einer Straffung neu geformt, um überschüssige Haut zu entfernen und die Brustform an die neue Größe anzupassen. Dabei entstehen Narben um den Warzenhof, senkrecht nach unten (Stiel) und entlang der Brustumschlagsfalte. Diese verblassen im Laufe der Zeit deutlich und sind bei sorgfältiger Pflege meist unauffällig.
Das Ziel ist eine natürliche, harmonische Brustform, die auch ohne Implantat ästhetisch und ausgewogen wirkt. Dabei steht im Vordergrund soviel Volumen zu erhalten, bei einem stabilen, gesunden und langfristig schönes Ergebnis.
Leistungen – Brust
Die tubuläre Brust – umgangssprachlich auch Rüsselbrust genannt – ist eine angeborene Fehlbildung der weiblichen Brust, die in verschiedenen Ausprägungen auftreten kann. Gemeinsam ist allen Formen, dass die unteren Quadranten der Brust nur unzureichend ausgebildet sind und der Warzenhof meist vergrößert und vorgewölbt erscheint. In ausgeprägten Fällen wölbt sich der Brustwarzenhof trichterförmig nach vorn, was dem Erscheinungsbild seinen charakteristischen „Rüssel“-ähnlichen Eindruck verleiht.
Diese Veränderung kann für betroffene Frauen eine erhebliche psychische Belastung darstellen. Dank moderner Operationstechniken lässt sich die Brustform heute jedoch sehr effektiv korrigieren – mit dem Ziel einer harmonischen, natürlich wirkenden Brust und eines neuen, sicheren Körpergefühls.
Vor der Operation wird die genaue Ausprägung der tubulären Brust bestimmt, da sich das Vorgehen je nach Typ unterscheidet. Ziel ist es, die fehlenden Brustanteile im unteren Bereich aufzubauen, den stark ausgeprägten Warzenhof zu verkleinern und die Drüsenstruktur zu harmonisieren.
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert in der Regel etwa 1,5 bis 2 Stunden.
Der Zugang erfolgt meist über den Warzenhof, sodass die spätere Narbe unauffällig bleibt. Zunächst wird die Drüse umgeformt und entfaltet, um die fehlenden unteren Quadranten wiederherzustellen. Anschließend kann – je nach Befund – ein Implantat eingesetzt werden, das meist auf dem Brustmuskel (subglandulär) platziert wird, um Volumen und Form optimal zu unterstützen.
In derselben Sitzung kann der Warzenhof verkleinert und neu positioniert werden, um ein natürliches Gesamtbild zu erzielen.
Durch die Kombination aus Drüsenmobilisierung, Formkorrektur und Implantateinsatz entsteht eine symmetrische, runde und harmonische Brustform. Das Ergebnis wirkt natürlich und stellt die weibliche Brustkontur dauerhaft wieder her.
Direkt nach der Operation wird ein spezieller Stütz-BH angelegt. Dieser sollte für etwa 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden, um die Brust zu stabilisieren, die neue Form zu halten und Schwellungen zu reduzieren.
In den ersten Wochen sind Sport, schweres Heben und ruckartige Armbewegungen zu vermeiden. Leichte Alltagsaktivitäten sind nach einigen Tagen wieder möglich.
In den ersten Tagen wird das Schlafen in Rückenlage empfohlen. Danach darf wieder die bevorzugte Schlafposition eingenommen werden – der BH sorgt für ausreichende Stabilität.
Leichte Kühlung kann in den ersten Tagen helfen, Schwellungen und Spannungsgefühle zu lindern.
Die Naht verläuft meist im Bereich des Warzenhofs und heilt in der Regel sehr unauffällig ab. Eine spezielle Narbenpflege ist meist nicht erforderlich.
Regelmäßige Nachsorgetermine stellen sicher, dass die Brust symmetrisch heilt und das Implantat korrekt sitzt.
Leichte Schwellungen und Spannungsgefühle sind in den ersten Wochen normal. Das endgültige Ergebnis ist nach 3–6 Monaten sichtbar, wenn sich die Drüse vollständig entfaltet und das Gewebe stabilisiert hat.
Leistungen – Brust
Mit individuell angefertigten Implantaten kann die natürliche Form des Brustkorbs wiederhergestellt und die Körperkontur harmonisiert werden. Diese patientenspezifischen Implantate haben ältere Operationsverfahren, wie die Operation nach Nuss oder Ravitch, weitgehend abgelöst, da sie ohne aufwendige Knochenkorrekturen auskommen und deutlich gewebeschonender sind.
Dr. Mathias Reutemann gehört zu den wenigen Chirurgen in Deutschland, die von Anatomik Modeling zertifiziert sind und diese innovativen Implantate anwenden darf.
Vor der Behandlung erfolgt eine ausführliche Analyse des Brustkorbs, um die genaue Ausprägung der Deformität – etwa bei Trichterbrust oder Poland-Syndrom – festzustellen. Dabei wird beurteilt, welche anatomischen Strukturen betroffen sind und welche Korrekturmethode die besten Ergebnisse verspricht.
Für die Planung ist ein hochauflösendes Thorax-CT erforderlich. Es dient der exakten Vermessung und der individuellen 3D-Planung des Implantats. Dieses CT muss leider als Selbstzahlerleistung vom Patienten selbst getragen werden. Ergänzend werden Fotos aus verschiedenen Ansichten angefertigt, um Weichteilverhältnisse und Muskelstrukturen zu bewerten.
Die erhobenen Daten werden an Anatomik Modeling übermittelt. Dort wird mithilfe moderner 3D-Technologie ein maßgefertigtes Silikonimplantat konstruiert, das millimetergenau der individuellen Brustkorbstruktur angepasst ist. Nach ärztlicher Freigabe erfolgt die Fertigung aus hochwertigem, biokompatiblem Silikon-Elastomer.
Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert in der Regel etwa eine Stunde.
Das Implantat passt sich der Brustkorbkontur exakt an und gleicht die vorhandene Vertiefung oder den Gewebedefekt harmonisch aus. Die Wunde wird in mehreren Schichten mit selbstauflösendem Nahtmaterial verschlossen.
Nach dem Eingriff erfolgt ein stationärer Aufenthalt von etwa einem Tag. Leichte Schmerzen oder Spannungsgefühle sind in den ersten Tagen normal und lassen sich mit milden Schmerzmitteln gut kontrollieren.
Mit dieser modernen, individuell geplanten Methode können angeborene Brustkorbdeformitäten präzise und gewebeschonend korrigiert werden – ohne die früher üblichen, belastenden Verfahren nach Nuss oder Ravitch. Das Ergebnis ist eine natürliche, symmetrische Brustkorbkontur und ein deutlich verbessertes Körpergefühl.
Eine konsequente Nachsorge ist entscheidend, um die Heilung zu unterstützen und das Implantat optimal einheilen zu lassen.
In den ersten Wochen nach der Operation ist körperliche Ruhe wichtig. Bewegungen, die Druck oder Zug auf den Brustkorb ausüben, sollten vermieden werden.
Achten Sie auf eine aufrechte, aber entspannte Haltung. Tiefes Vorbeugen oder starkes Drehen des Oberkörpers kann zu Zugbelastungen im Operationsbereich führen.
In den ersten Tagen kann vorsichtiges Kühlen helfen, Schwellungen und Spannungsgefühle zu reduzieren.
Schlafen Sie möglichst in Rückenlage, mit leicht erhöhtem Oberkörper. So wird Druck auf die Brust und das Implantat vermieden.
Direkt nach der Operation wird ein spezieller Verband oder eine Kompressionsbandage angelegt. Diese stabilisiert das Implantat und hilft, die Gewebeschichten aneinanderzulegen. Sie sollte für mehrere Wochen konsequent getragen werden.
Bewegungen, bei denen sich die Gewebeschichten gegeneinander verschieben, sind zu vermeiden, da sie die Bildung von Seromen (Flüssigkeitsansammlungen) begünstigen können.
Sport, schweres Heben und kräftige Armbewegungen sollten für mindestens 8–12 Wochen pausieren. Danach kann die Belastung schrittweise gesteigert werden.
Nach vollständiger Wundheilung (nach etwa 2 Wochen) kann die Narbe mit Silikonpräparaten oder milden Cremes gepflegt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist für mindestens 12 Monate zu vermeiden.
Regelmäßige Nachsorgetermine stellen sicher, dass das Implantat korrekt positioniert bleibt und die Heilung komplikationslos verläuft.
Leichte Spannungsgefühle oder Taubheitszonen im Operationsgebiet sind anfangs normal und bilden sich in den folgenden Wochen zurück. Das endgültige Ergebnis ist meist nach 3–6 Monaten vollständig sichtbar.
Leistungen – Brust
Unter einer Gynäkomastie versteht man eine auffällige Vergrößerung der männlichen Brust, die als ästhetisch störend und belastend empfunden werden kann. Häufig entsteht sie durch hormonelle Einflüsse, Gewichtszunahme oder genetische Faktoren. Diese Veränderung führt oft zu einem weiblich wirkenden Brustbild und kann das Selbstbewusstsein deutlich beeinträchtigen.
Je nach Ausprägung kann die Gynäkomastie entweder durch Kryolipolyse (Kältebehandlung) oder durch einen operativen Eingriff wirksam korrigiert werden, um die männliche Brustkontur wiederherzustellen und ein natürlich-maskulines Erscheinungsbild zu erreichen.
Vor dem Eingriff wird genau unterschieden, ob die Brustvergrößerung durch vermehrtes Fettgewebe (Pseudogynäkomastie) oder durch vergrößertes Drüsengewebe (echte Gynäkomastie) verursacht wird. Häufig liegen beide Komponenten vor – in diesen Fällen wird eine kombinierte Behandlung angewendet.
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert etwa 60 bis 90 Minuten.
Am häufigsten wird eine Kombination aus Fettabsaugung und Entfernung des Drüsengewebes durchgeführt. Dabei erfolgt der Schnitt ringförmig um den unteren Rand des Warzenhofs, sodass die spätere Narbe kaum sichtbar ist.
Zunächst wird überschüssiges Fettgewebe mit einer feinen Kanüle abgesaugt. Anschließend entfernt Dr. Mathias Reutemann das vergrößerte Drüsengewebe präzise über denselben Zugang. Bei Bedarf kann zusätzlich eine leichte Hautstraffung erfolgen, um eine glatte und flache Brustkontur zu erzielen.
Eine sorgfältige Nachsorge ist entscheidend, um Schwellungen zu reduzieren, Komplikationen zu vermeiden und das ästhetische Ergebnis langfristig zu sichern:
Direkt nach der Operation wird eine spezielle Kompressionsweste angelegt, die für etwa 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden sollte. Sie sorgt dafür, dass die Gewebeschichten eng aneinanderliegen und sich gleichmäßig anpassen. Dadurch wird auch das Risiko von Seromen (Flüssigkeitsansammlungen in der Wundhöhle) deutlich verringert.
Bewegungen oder Belastungen, die ein starkes Verschieben der Gewebeschichten gegeneinander verursachen, sind unbedingt zu vermeiden. Solche Scherkräfte stellen einen Reiz dar, der die Bildung von Seromen begünstigen kann.
In den ersten Tagen regelmäßig kühlen (z. B. mit Kühlpads über der Kleidung, niemals direkt auf der Haut), um Schwellungen und Blutergüsse zu reduzieren.
Auf Sport und körperliche Belastung, insbesondere im Brust- und Armbereich, sollte 4–6 Wochen lang verzichtet werden.
In den ersten Tagen nach der Operation möglichst in Rückenlage schlafen, um Druck auf die Brust zu vermeiden.
Duschen ist nach Entfernung der Pflaster ab dem 3.–5. Tag erlaubt, Vollbäder sollten in den ersten Wochen vermieden werden.
Nach abgeschlossener Wundheilung (nach ca. 2 Wochen) kann die Narbe mit milden Pflegecremes oder Silikonpräparaten behandelt werden.
Narben mindestens 12 Monate konsequent vor UV-Strahlung schützen.
Regelmäßige Nachsorgetermine sichern den Heilungsverlauf und ermöglichen eine frühzeitige Behandlung, falls Flüssigkeitsansammlungen auftreten.
Leichte Schwellungen und Spannungsgefühle sind in den ersten Wochen normal. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach etwa 3–6 Monaten.
Nutzen Sie gerne das Formular für Ihre Fragen, Anregungen oder Terminwünsche – wir melden uns zeitnah und persönlich bei Ihnen zurück.